DAS COLUMBARIUM

Beisetzung in St. Jakobi

Seit dem Mittelalter ist St. Jakobi zu Lübeck die Kirche der Schiffer, Seefahrer, Bootsleute und Fischer. So enstand die Idee, nach alter Tradition Menschen, die sich mit der Schifffahrt und dem Meer verbunden fühlen auch über den Tod hinaus eine Heimat in der Kirche anzubieten.

Ein Ruheplatz im Gotteshaus

Im Angesicht des heiligen St. Jakobus und der Anna Selbdritt hielten die Bewohner Lübeck bereits seit dem Mittelalter ihre Gottesdienste und gedachten der untergegangenen Seeleute. Gegenüber der Kirche siedelte sich die Schiffergesellschaft an.

 

Insbesondere seitdem das Rettungsboot der Pamir in der St. Jakobikirche seinen Platz gefunden hat, haben immer mehr Menschen mit einer intensiven Bindung ans Meer und an die Seefahrt das Gotteshaus als innere Heimat gefunden. Das führte 2007 zur Gründung der internationalen Gedenkstätte der zivilen Schifffahrt am 50. Jahrestag des Untergangs der Pamir. So enstand die Idee, nach alter Tradition Menschen, die sich mit der Schifffahrt und dem Meer verbunden fühlen auch über den Tod hinaus eine Heimat in der Kirche anzubieten. Im Columbarium unter der Gedenkstätte ist Platz für die Urnen von 350 Verstorbenen.