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Zwischen Weltgemeinschaft und Backsteingotik: Ein Besuch voller Staunen

Zwischen Weltgemeinschaft und Backsteingotik: Ein Besuch voller Staunen

Zwischen Weltgemeinschaft und Backsteingotik: Ein Besuch voller Staunen

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Zwischen Weltgemeinschaft und Backsteingotik: Ein Besuch voller Staunen

Wenn Frauen aus Schweden nach Lübeck reisen und am Ende sprachlos vor Begeisterung in den Himmel von St. Marienkirche Lübeck blicken, dann ist klar: Diese Begegnung war weit mehr als ein offizieller Besuch.

Der Inner Wheel Club Helsingborg war zu Gast bei seinem Schwesternclub, dem Inner Wheel Club Lübeck – dem ersten Inner-Wheel-Club Deutschlands und damit einem ganz besonderen Ort gelebter Clubgeschichte. Seit vielen Jahren verbindet beide Clubs eine herzliche internationale Freundschaft, die durch gegenseitige Besuche gepflegt wird. Doch dieses Treffen entwickelte eine ganz eigene Magie.

Denn mit den Gästen aus Helsingborg reiste zugleich internationale Strahlkraft nach Lübeck: Ingelög Wyndhamn, die zukünftige Weltpräsidentin von International Inner Wheel nahm ebenfalls an den Begegnungen teil. Eine besondere Ehre für die Hansestadt – schließlich vereint Inner Wheel rund 110.000 Frauen in etwa 200 Ländern rund um den Globus.

Schon während der Stadtführung durch Fr. Halsband wurde deutlich, dass Lübeck seine Besucherinnen nicht einfach empfängt – diese Stadt zieht Menschen in ihren Bann. Zwischen Backsteingotik, Weltkulturerbe und hanseatischer Geschichte entstand jener besondere Moment, in dem Geschichte plötzlich lebendig wird.

Vor allem aber wurde St. Marienkirche Lübeck zum emotionalen Zentrum des Besuchs. Die schwindelerregenden Dimensionen des Kirchenraums, die zerborstenen Glocken als bewegendes Kriegsmahnmal, die geheimnisvollen Ausgrabungen unter jahrhundertealten Mauern und die Geschichten rund um den legendären Komponisten Dieterich Buxtehude lösten Staunen, Ehrfurcht und Begeisterung zugleich aus. Die Gäste konnten sich kaum sattsehen.

Gastgeberin Heike Schumacher, Mitglied im Kirchengemeinderat St. Marien, verstand es mit außergewöhnlicher Herzlichkeit und Leidenschaft, den Besucherinnen nicht nur die Geschichte der Kirche näherzubringen, sondern auch deren Seele spürbar werden zu lassen. Auf dem gemeinsamen Foto ebenfalls zu sehen: Marienpastor Robert Pfeifer.

Was bleibt, ist weit mehr als ein offizieller Austausch zweier Clubs. Es bleiben Bilder voller Staunen. Gespräche voller Wärme. Und die Erinnerung an einen Tag, an dem Lübeck einmal mehr gezeigt hat, warum diese Stadt Menschen aus aller Welt tief berührt

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